Tropenwelt Karibik – Sturm im Paradies

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In dieser Folge geht es um die Hurrikans, die jedes Jahr von Juni bis November die Karibik verwüsten. Sie sind der wahre Fluch der Karibik, zerstören Häuser und Strände, Korallenriffe und Urwälder. Es gibt mehr als 7.000 karibische Inseln, aber viele Tier- und Pflanzenarten bewohnen nur eine einzige davon.

Sie sind hoch spezialisiert, perfekt angepasst an ihren Lebensraum. Gerade das macht sie im Katastrophenfall sehr verletzlich. Über Jahrtausende haben sie aber geschickte Überlebenstaktiken entwickelt. Eidechsen-Eier können tagelang im Salzwasser treiben und Tabonuco Bäume reichen sich unter der Erde die Wurzeln, um dem Hurrikan zu widerstehen. Mit solchen Strategien trotzen die Tiere und Pflanzen der Karibik Fluten mit 20 Meter hohen Wellen und Wirbelstürmen mit Windgeschwindigkeiten von über 250 Kilometern pro Stunde.

Die Natur erholt sich, wenn sie Zeit bekommt. Aber in den letzten Jahren werden Hurrikans in der Karibik heftiger und treffen häufiger die gleichen Gebiete. Auslöser hierfür ist die globale Erwärmung, vermuten Forscher. Oft reicht es nicht mehr aus, wenn die Menschen der Karibik nach dem Sturm ihre eigenen Häuser wieder aufrichten. Auch die Natur braucht inzwischen Unterstützung, um sich zu erholen.

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