Hitlers letzte Flieger



Das Deutsche Technik Museum Berlin ist ein Eldorado für Technikbegeisterte und Wissbegierige: In 14 verschiedenen Abteilungen werben Schätze der Technik- und Industriegeschichte um die Aufmerksamkeit der Besucher.

Ein rumpfloses Flugzeug schwebt über den Besuchern wie ein seltsamer, übergroßer Bumerang – die Horten II. Die Gebrüder Horten aus dem Rheinland bauten diesen ersten so genannten „Nurflügler“ im Jahr 1934. Eine Konstruktion, die in der Zivilluftfahrt in Vergessenheit geriet. Doch ist die Horten II das technische Vorbild für den hochmodernen Tarnkappenbomber B2 der USA. Im Magazin des Museums lagern auch Teile des ersten einsatzfähigen Düsenjägers der Welt, der Messerschmitt 262. Ein Flugzeug ohne Propeller – doch keine Rakete. Krieg und Nazidiktatur sind eng mit diesem Flugzeug verbunden. In Geheimfabriken mussten Zwangsarbeiter die Maschinen unter mörderischen Bedingungen zusammenbauen. Technisch gesehen begann mit diesem Kriegsgerät die Ära des Düsenfluges in der Luftfahrt. Der Testpilot Wolfgang Czaia und amerikanische Freunde haben in Seattle eine Messerschmitt 262 nachgebaut. Sie stellen das flugfähige Einzelstück vor.

Die Dokumentation „Hitlers letzte Flieger“, präsentiert die Arbeit des Technikmuseums Berlin und erzählt die Geschichte zweier Ausnahme-Exemplare der Technikentwicklung des 20. Jahrhunderts. Ausstellungsmacher, Museumsrestauratoren, Erfinder und ehemalige Testpiloten kommen in diesem Film zu Wort.

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