Der ALDI Check



Heike und Frank Holdenried sind Aldi-Kunden aus Überzeugung. Der Wasserkocher, die Armatur an der Spüle, die Brotschneidemaschine, das Küchenradio, der Toaster, die Stuhlkissen, der Tischläufer, das Notebook, die Heimkinoanlage, der Festplattenrecorder … Würde man alle Aldi-Produkte aus ihrer Wohnung räumen, wäre sie plötzlich ziemlich leer. Die beiden haben zwei Kinder, drei Katzen, einen Hund und ein Haus. Sie leben im Gummersbacher Stadtteil Dieringhausen. Das liegt im Aldi-Süd-Gebiet, und meist kaufen sie auch bei Aldi-Süd. Doch sie könnten auch anders, denn nur einige hundert Meter weiter liegt Gummersbach-Niedersessmar und dort beginnt das Gebiet von Aldi-Nord.

Durch Gummersbach verläuft der sogenannte Aldi-Äquator. Und der teilt nicht nur Gummersbach, er teilt ganz Deutschland. Aldi-Nord hat mehr als 2.500 Geschäfte im Nordwesten und in Ostdeutschland, Aldi-Süd rund 1.800 Filialen im Süden und Westen. Und damit nicht genug: Die beiden Gründer Karl und Theo Albrecht haben sogar die Welt unter sich aufgeteilt. Zu Aldi-Nord des inzwischen verstorbenen Theo Albrecht gehören Frankreich, Belgien, die Niederlande, Polen, Dänemark, Spanien und Portugal. Karl Albrecht hat sich in der Schweiz, in Österreich, Ungarn, Slowenien, Großbritannien, Irland, Australien und in den USA breitgemacht. Weltweit betreibt Aldi mehr als 9.240 Filialen.

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