Undercover bei den Mongols



Die amerikanischen „Mongols“ sorgen seit ihrer Gründung Anfang der 70er Jahre mit Körperverletzung, Drogendeals, Waffenhandel und Mordanschlägen für Schlagzeilen. Doch wo es keinen Kläger gibt, findet sich auch kein Richter.

Da es bei den kriminellen Delikten der Mongols fast nie Zeugen gab, die sich zu Aussagen bereit erklärten, waren den ermittelnden Beamten meistens die Hände gebunden. Deshalb entschloss sich das ATF (Amt für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoff) in Kalifornien Ende der 90er auf andere Weise zum großen Schlag auszuholen und schleuste verdeckte Ermittler in die Reihen der Motorradbanden ein.

Undercover-Mann Billy Queen gelang es bis in den innersten Kreis der Mongols vorzudringen, wo er genauen Einblick in ihre kriminellen Geschäfte erhielt. Zwei Jahre lang lebte der Spezialagent unter den Outlaws und schwebte dabei oft in Lebensgefahr.

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