Hooligans und Rockerbanden – Die Welt der Täter

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Hooligans prügeln aus purem Spaß an der Gewalt. Sie treffen sich am Wochenende am Waldrand oder auf dem Gelände von Industriebrachen, um sich zu schlagen. Die Devise: Club gegen Club, Mann gegen Mann. Sie machen sich heiß für die „dritte Halbzeit“, oder wie sie sagen, für das große Match gegen Polizei und öffentliche Ordnung.

Aus ehemaligen Fußballrowdies sind längst organisierte Gewalttäter geworden. In Halle haben sie Polizisten sogar gezielt in eine Falle gelockt. Gewaltexzesse, Krawall und Randale gibt es inzwischen fast täglich irgendwo in Deutschland. Es braucht dafür keine festen Termine. Es kann jederzeit an jedem Ort passieren. So unterschiedlich die Motive von Hooligans, Autonomen, Rockerbanden oder anderen gewaltbereiten Gruppen sind, was sie eint, ist der Hass auf Polizei, Staat und Gesellschaft.

Machtdemonstrationen wie in Leipzig, als Hells Angels mitten in der Stadt für einen längeren Zeitraum eine Straße abriegelten und kontrollierten, sind gegen das Gewaltmonopol des Staates gerichtet. Die Ausschreitungen und Angriffe gegen die staatliche Ordnung werden unverfrorener und aggressiver, durchgeplanter und bis ins Detail organisiert. Die Gewalttäter vernetzen sich und bündeln ihre Kräfte, sodass die Polizei überrascht wird und, wie in Leipzig geschehen, tatenlos zusehen muss.

Die Reportage beschäftigt sich mit Gewalttätern verschiedener Gruppierungen und sucht nach den Motiven für die exzessive Gewalt. Wie denken sie, wie organisieren sie sich? Hooligans, Hells Angels und Bandidos erzählen vor der Kamera, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Deutlich wird, dass sich in Deutschland eine Subkultur der Gewalt breit macht, die die Gesellschaft mehr und mehr in Unruhe versetzt.

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