Flug 305 – Ausstieg in den Wolken



Die Akte des FBI ist noch immer nicht geschlossen. Dabei ereignete sich die unglaubliche Geschichte schon im Jahre 1971: Ein unauffälliger Mann entführt die Maschine des Typs Boing 727 der US-amerikanischen Fluggesellschaft „Northwest Orient Airlines“, Flugnummer 305, fordert für vier Geiseln 200.000 US-Dollar und springt mit dem Geld per Fallschirm in die Freiheit. Oder vielleicht doch in den Tod? Bis heute wurde der Flugzeugentführer oder dessen Leiche nicht gefunden. Diese Episode der DISCOVERY CHANNEL-Dokumentarserie „Geschichte – Der Wahrheit auf der Spur“ rekonstruiert die abenteuerliche Entführung und begibt sich auf die Suche nach dem mysteriösen D.B. Cooper.

Im November 1971 erscheint ein Mann am Schalter der „Northwest Orient Airline“ am Flughafen von Portland, Oregon. Er ist höflich und gut gekleidet: schwarzer Anzug, weißes Hemd, schwarze Krawatte. Der Passagier, der sich Dan Cooper nennt, bucht den Flug Nummer 305. Sein Ticket kostet nur 20 US-Dollar, er zahlt bar. Sein Gepäck besteht nur aus einer Aktentasche. In dieser befindet sich eine Bombe. Mit dieser droht er dem Piloten und den restlichen Mitgliedern der Crew und entführt das Flugzeug. D.B. Cooper bekommt die 200.000 US-Dollar, die er gefordert hat. Dann springt er während des Fluges ab. Nun wird das FBI aktiv, man schätzt die Absprungstelle und durchsucht die Gegend, findet aber keine Spur – auch nicht vom Fallschirm. Niemals findet sich eine konkrete Spur zu D.B. Cooper.

Erst im Februar 1980 findet eine Familie am Ufer des Columbia River fast 300 Zwanzig-Dollar-Noten, die bei der Entführung übergeben wurden. Aber was wurde aus D.B. Cooper? Wurde er in dieser regnerischen Nacht in den Wäldern von Washington getötet? Konnte er landen und flüchten? Wir werden es wohl nie erfahren. Die Phantombilder wurden immer aktualisiert, heute zeigen sie einen Mann von über 80 Jahren.

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