Millionengeschäfte auf dem Rücken der Pferde



Royaler Glanz wird über den Reitwettbewerben der 30. Olympischen Sommerspiele in London liegen. Es sind Wettkämpfe auf königlichem Boden, vor der beeindruckenden Kulisse im Greenwich Park. Die deutschen Reiter hegen große Hoffnungen und wollen wieder an die goldenen Erfolge der Vergangenheit anknüpfen. Doch wird der Glanz getrübt von zahlreichen Skandalen.

Doping, Medikamentenmissbrauch und Tierquälerei überschatteten die Auftritte deutscher Reiter bei den Spielen in Athen und Hongkong. Und Deutschlands erfolgreichster und bekanntester Springreiter Ludger Beerbaum schockierte mit seinem Eingeständnis „Im Lauf der Jahre habe ich mich darin eingerichtet, auszuschöpfen, was geht.“ Ein entlarvendes Bekenntnis über die Realität abseits der Wettbewerbe, in der Reiter, Trainer und Pferdebesitzer nahezu unkontrolliert tun und lassen konnten, was sie wollten. Der Reitsport am Abgrund. Der Verband versprach Besserung.

Doch was ist daraus geworden? Abseits der schönen Bilder eines eleganten Sports mit edlen Pferden machen sich die ZDF-Autoren Felix Hero und Ralf Paniczek kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in London auf Spurensuche bei Ross und Reitern und treffen auf ein milliardenschweres, knallhartes Business, in dem der sportliche Erfolg über Millionen Euro entscheiden kann. Den höchsten Preis dafür zahlen oftmals die Pferde.

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