Die Pest – Rätsel einer Seuche



Italien im Jahr 1347 – eine rätselhafte, nie zuvor da gewesene Seuche geht durch das Land. Ihre Symptome: fleckige Haut, blutiger Husten und hühnereigroße Schwellungen. Fast die Hälfte der damaligen Bevölkerung Europas wird Opfer der geheimnisvollen Krankheit, welche die Betroffenen innerhalb weniger Tage dahin rafft. Über hundert Jahre wütet die Pest in Europa und entvölkert ganze Land-striche. Seit Generationen wurde der „Schwarze Tod“ für eine Beulenpest-Epidemie gehalten, die durch Ratten übertragen wird. Doch die lange als gesichert geltende Identität des mittelalterlichen Killers wird durch aktuelle Forschungsergebnisse ernsthaft in Frage gestellt. Die hoch gelobte BBC-Dokumentation erzählt die Geschichte einer der tödlichsten Seuchen der Menschheit und beleuchtet den dramatischen Streit um ihren wahren Hintergrund.

Er beschreibt, wie Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen durch jahrelange akribische Recherchen in alten Quellen eine neue Wahrheit ans Licht bringen. Ihre Erkenntnisse legen nur einen einzigen Schluss nahe: Die Tragödie im Europa des Mittelalters lässt sich nicht länger einfach als Beulenpest-Epidemie erklären, die durch Flöhe übertragen wurde. Die Symptome und das Verhalten des schwarzen Todes gleichen keiner heute bekannten Krankheit. Im Gegenteil: Sie klingen vielmehr nach einer veränderten Form von hämorrhagischem Fieber und Ebola. Das große Sterben im Mittelalter ist bis heute ein schauriges Geheimnis. Bis jetzt kennt niemand die genaue Ursache der tödlichsten Epidemie, die die Menschheit jemals traf. Und niemand kann sicher sein, dass sie nicht wiederkehrt.

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