Ölsand – Das Gold Kanadas



Als Ölsand wird ein Gemenge bestehend aus Ton, Silikaten, Wasser und Kohlenwasserstoffen bezeichnet. Die Kohlenwasserstoffe von Ölsanden sind sehr unterschiedlich zusammengesetzt. Meist sind sie als Vorstufe von Erdöl vorhanden, wie Bitumen oder als Kerogen, aber auch bis hin zu normalem Rohöl. Die bedeutendsten Vorkommen existieren in Kanada und Venezuela.

Die Ölsand-Lagerstätten werden sowohl im Tagebau als auch durch diverse In-situ-Methoden gefördert, wobei der Großteil nur in situ erschlossen werden kann. Eine Gewinnung von Ölsanden aus tieferen Erdschichten ist ebenfalls möglich, beispielsweise zu früherer Zeit in Wietze. Dort wurde eine wenige hundert Meter tiefe Erdöl-Speicherlagerstätte bergmännisch abgebaut. Aufgrund des hohen Ölpreises und der technischen Fortschritte wurde die Produktion in den vergangenen Jahren immer rentabler. Die Regierung Kanadas ist von der Nutzung der Ölsande sehr überzeugt und sieht sie als einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Zukunft.

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