Die letzte Fahrt des russischen Atomzuges



Sie hätten in jedem James-Bond-Spektakel eine Hauptrolle spielen können: die rollenden Raketenrampen der Roten Armee.

Im Kalten Krieg und darüber hinaus waren sie eine tödliche Bedrohung für den Westen. Ein Dutzend Güterzüge mit Kühlwaggons waren es scheinbar, die da ständig kreuz und quer durch Russland rollten.

Unter der zivilen Tarnung steckten Nuklearraketen vom Typ Skalpell, Gewicht 100 Tonnen, Reichweite 12.000 Kilometer. Der streng geheime Gefechtseisenbahn-Raketenkomplex war auch für amerikanische Spionagesatelliten kaum zu orten.

In den letzten Jahren sind die rollenden Atomwaffen nach und nach auf den Schrotthaufen der Abrüstungspolitik gelandet.

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