Costa Concordia – Chronologie einer Katastrophe



Am 13. Januar 2012 kollidierte die Costa Concordia mit ca. 3.200 Passagieren an Bord vor der Mittelmeerinsel Giglio mit einem Felsen.

„Bitte gehen Sie zurück in Ihre Kabinen. Alles ist unter Kontrolle.“ Mit diesen Worten schickte Kapitän Francesco Schettino die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs unter Deck, obwohl die Katastrophe bereits ihren Lauf nahm.

Auf einer Länge von 70 Metern klaffte ein Riss im Rumpf der Concordia. Kostbare Minuten verstrichen ungenutzt, bevor die Evakuierung begann, für einige Passagiere war es da schon zu spät …

Die britische Dokumentation „Costa Concordia: Chronologie einer Katastrophe“ protokolliert minuziös den Ablauf der Ereignisse auf dem Schiff, lässt Passagiere und Crewmitglieder zu Wort kommen und zeigt auch private Aufnahmen der Reisenden.

Experten bewerten die Ereignisse, Computergrafiken verdeutlichen das Ausmaß des Schadens und die Probleme bei der Rettung.

Nachtsichtbilder von Hubschrauberpiloten und Mitschnitte des Funkverkehrs geben weiteren Aufschluss über die dramatischen Entwicklungen der Unglücksnacht. Präzise benennt die Doku die Fehler, die nach dem Auflaufen des Schiffes gemacht wurden und sich zu einer Tragödie addierten, die vermutlich 32 Todesopfer forderte.

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