Beschreibung
Krokodil findet als „Droge des armen Mannes“ eine weite Verbreitung innerhalb Russlands.
Durch die illegale Herstellung über Codein, Iod und roten Phosphor in einem ähnlichen Prozess wie zur Herstellung von Methamphetamin auf Basis von Pseudoephedrin wird das Endprodukt unrein und reich an stark toxischen Nebenprodukten. Bei Injektion führen diese Nebenprodukte zu schweren Gewebeschäden, Venenentzündungen und Nekrose bis zur Gangrän oder Organversagen. Irreversible Schädigungen (neurologische Veränderungen, Nierenschäden, Gefäßschäden) können bereits bei der ersten Verwendung entstehen. Laut Aussage der Anti-Drogen-Initiative „Stadt ohne Drogen“ in Jekaterinburg ist „Krok“ so aggressiv toxisch, dass die durchschnittliche Überlebensdauer von Konsumenten nach Beginn des regelmäßigen intravenösen Konsums gerade noch ein Jahr betrage. Die Droge wird in Russland „Krokodil“ genannt, da sie den Körper von innen her schädigt, an der Injektionsstelle oft eine grünliche Verfärbung der Haut auftritt und diese um die Injektionsstelle an eine Krokodilhaut erinnert.
Infobox
Ähnliche Dokumentationen
- Höllentrips - Doppelleben mit Heroin
- LSD - Entdeckung einer Wunderdroge
- Schwarzes Gift und Mother’s Little Helpers
- Kokain - Der Killer Kolumbiens
- Hanf - Das Milliarden Dollar Kraut
- Sexsucht? - Wenn Lust zur Qual wird
- Haschisch - Ein Dorf auf Drogen
- Die Kinder vom Hauptbahnhof
- Heroinsucht in Chicago
- Hells Angels - Pakt mit dem Teufel



