Wirbel um Christian Wulff

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Christian Wilhelm Walter Wulff (* 19. Juni 1959 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Rechtsanwalt und seit 30. Juni 2010 der zehnte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er von 2003 bis 2010 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.

Wulff kam bereits als Schüler in die Politik und schloss sich der CDU an, die er erstmals 1994 in den niedersächsischen Wahlkampf führte. Seit jenem Jahr war er auch Vorsitzender der CDU in Niedersachsen. Nach zwei Wahlniederlagen wurde er 2003 niedersächsischer Ministerpräsident. Den Parteivorsitz gab er bereits 2008 an David McAllister ab, der ihm später auch im Amt des Ministerpräsidenten nachfolgte.

Nachdem Horst Köhler Ende Mai 2010 als Bundespräsident zurückgetreten war, stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel den niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff als Kandidaten der CDU/CSU-FDP-Koalition vor. Wichtigster Gegenkandidat war der frühere evangelische Pastor Joachim Gauck (parteilos). Wulff wurde am 30. Juni 2010 im dritten Wahlgang gewählt.

Seit Dezember 2011 geriet Wulff wegen mehrerer Verdachtsfälle von Vorteilsannahme, Falschaussage sowie Behinderung der Pressefreiheit in die Kritik.

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