Die größten Eroberer der Geschichte – R. Löwenherz

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Welches Kind kennt ihn nicht? Wer hat sich nicht einmal für ihn begeistert? Richard Löwenherz, Englands König, gehört zu den Mythengestalten der Geschichte. Schon zu Lebzeiten umschlangen ihn Legenden, von ihm selbst geschickt genährt. Seine Biografie ist verwoben mit der Sage von König Artus, dessen Schwert Excalibur er trug, und auch nüchterne Chroniken erzählen ein heftiges Heldenleben, das vor 850 Jahren begann und tragisch endete, weil der König in der Blüte seiner Jahre zur falschen Zeit am falschen Ort die falsche Kleidung trug.

Ein ritterlicher Herrscher war er und ein Schlächter. Ein Hüne zum Fürchten, ein normannischer Schrank, 1,86 Meter groß, rothaarig mit rotem Bart, und ein kunstsinniger Mann, der Poesie zugetan. Ein Haudegen, der sich oft ganz vorn ins Kampfgetümmel stürzte, furchtlos bis zum Leichtsinn. Und ein virtuoser Stratege, ein Machtpolitiker, der sich im Kräftespiel der europäischen Dynastien zu einem der einflussreichsten Fürsten emporkämpfte.

Geboren wird er am 8. September 1157 in Oxford als dritter Sohn König Heinrichs II. und Eleonores von Aquitanien. Heinrich II. Plantagenet, Herrscher über England und große Teile Frankreichs, zählte 19 Jahre, als er die 30-jährige Eleonore heiratete, eine delikate Partie, denn wenige Wochen zuvor war sie noch die Königin von Frankreich gewesen. Doch die Ehe der selbstbewussten Fürstin mit dem frommen Ludwig VII. war nicht besonders gesegnet gewesen. 15 Jahre ehelicher Pflichterfüllung hatten nur zwei Töchter und keinen Thronfolger hervorgebracht.

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