Lotus & Schwert – Shaolin Mönche und Nonnen

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Kung Fu in höchster Perfektion, vorgeführt von den Mönchen des Shaolintempels und erstmalig auch von den Meisterinnen aus dem Yongtai-Kloster, das ist „Lotus & Schwert“. Die Dokumentation von Volker Grohskopf erzählt in faszinierenden Bildern die Geschichte des ersten Zen-Klosters in China, das vor 1.500 Jahren als Zentrum des Zen-Buddhismus für Frauen und als Kung-Fu-Schule für Frauen gegründet wurde. Für diesen Film öffnete das Yongtai-Kloster erstmals seine Pforten und gab Einblick in Ausbildung und Kunst von Chinas Kung-Fu-Nonnen.

Mit jahrhundertealten Übungen perfektionierten die geheimnisvollen Mönche ihre Körperbeherrschung so, dass sie die Gesetze der Materie außer Kraft setzen können. Eine wunderbare Harmonie zwischen Körper und Geist ermöglicht es den Mönchen, die Perfektion, die rasante Geschwindigkeit und Präzision ihrer Übungen zu erreichen und unmittelbar danach in meditativer Bewegungslosigkeit zu verharren. „Lotus & Schwert“ geht auf den indischen Mönch Tamo zurück, der vor ca. 1.500 Jahren den Zen-Buddhismus begründete. Er hatte vier Schüler, darunter eine Frau: Prinzessin Minglian. Sie gilt als erste buddhistische Nonne Chinas und erbaute unweit des weltberühmten Shaolintempels ein Frauenkloster.

In den besten Zeiten des Klosters praktizierten dort bis zu 1.000 Nonnen Kung Fu in höchster Meisterschaft. Noch heute gilt dieser Tempel, das Yongtai-Kloster, als eines der wichtigsten Kulturdenkmäler Chinas und wurde kürzlich in privater Initiative komplett renoviert. Er ist eines der spirituellen Zentren des Zen-Buddhismus und Hochburg des Frauen-Kung-Fu, in dem viele Schülerinnen aus ganz China ausgebildet werden. Der Kampf der Geschlechter beweist, dass auch Frauen höchste Meisterschaft im Kung Fu erreichen können. In den schwierigen Übungen des Qigong stehen sie ihren männlichen Kollegen um nichts nach und erweisen sich als wahre Meisterinnen des Shaolin-Kung-Fu.

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