Schatzjäger – Beutezüge am Meeresgrund



Auf dem Schiff „Odyssey“ wird heiße Ware unbemerkt von den Behörden nach Florida geschmuggelt: Auftakt eines Rechtsstreits mit diplomatischen Verwicklungen und globalen Auswirkungen zwischen den USA und Europa. Die Geschichte der „Black Swan“ erzählt symbolhaft das Schicksal von zehntausenden verschollenen Schiffswracks weltweit – auch in deutschen Gewässern.

Die faszinierende Detektiv-Geschichte um neuzeitliche Seeräuberei und den Schutz altertümlichen Weltkulturerbes rankt sich um den ewigen Konflikt zwischen Profitgier und dem kulturellen Interesse der Allgemeinheit. Der neue Goldrausch hat schon einige Kapitel der Geschichte unwiederbringlich zerstört. Unter dem Deckmantel archäologischer Forschungsinteressen stechen immer mehr kommerzielle Firmen in See, um Reichtum und Ruhm zu erringen. Die UNESCO versucht gerade, das auf dem Meeresgrund schlummernde Weltkulturerbe vor kommerzieller Ausbeutung durch eine internationale Konvention zu schützen. Doch ob sich Plünderer der Weltmeere davon abschrecken lassen?

Die story geht der Frage nach, ob die kulturellen Schätze ohne kommerziell motivierte Unternehmen wie „Odyssey Explorer“ mangels Budget, technischem Sachverstand und Mittel überhaupt geborgen werden könnten und somit ohnehin für die Menschheit verloren wären. Wie kann ein Arrangement aussehen, das allen Interessen gerecht wird?

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