Grenzenlos – 25 Jahre Mauerfall

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Menschenverachtend, gnadenlos, tödlich – so war Deutschland geteilt: durch Mauer, Metallgitter, Stacheldraht, Selbstschuss- und Hunde-Lauf-Anlagen, Minen und Wachtürme. Bis vor 25 Jahren die Mauer fiel, der Eiserne Vorhang sich auch zwischen Ost- und Westdeutschland hob. Die Sehnsucht nach Freiheit der Menschen in der DDR war stärker als die „Diktatur des Proletariats“, die das Unrechtsregime nun nicht mehr aufrecht erhalten konnte. So öffnete sich auch die Grenze zwischen Hessen und Thüringen.

Die 260 Grenz-Kilometer wurden durchlässig. In den Tagen nach dem 9. November 1989 öffnete ein Grenzübergang nach dem anderen. Mit einer Zeitreise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze erinnert Andreas Gehrke in „Grenzenlos – 25 Jahre Mauerfall“ an Trennung und Leid, die diese Grenze den Menschen brachte – aber auch an die grenzenlose Freude, als die Grenze vor 25 Jahren überwunden wurde. Er trifft auf Menschen, deren Schicksal eng mit ihr verbunden war; auf Menschen, die gezwungen waren, die Grenze zu sichern, und auf andere, die sie unter Einsatz ihres Lebens überwanden.

Andreas Gehrke berichtet von Menschen, die wegen dieser Grenze ihre Heimat verloren, von ihren Familien getrennt wurden, und er fragt nach, was wir heute – vor allem auch die jungen Menschen – wissen und denken von dieser Zeit. Er fragt danach, was geblieben ist von jener Freude und jenem Glück des Novembers vor 25 Jahren. „Grenzenlos“ ist eine Reise in die jüngere deutsche Vergangenheit – eine Reise zu Menschen mit spannenden Geschichten und großen Gefühlen.

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