Geheimnis Area 51 – MiGs im Sperrgebiet



Der ische Sperrbezirk Area 51 in der Wüste von Nevada bot jahrzehntelang Anlass zu Spekulationen. Viele Amerikaner glaubten, dass Militär und Geheimdienst dort außerirdische Raumfahrzeuge untersuchten. Doch das Gelände diente in Wahrheit seit den 50er Jahren der Erprobung und Auswertung moderner feindlicher Waffen. Sogar sowjetische Kampfflugzeuge vom Typ MiG wurden hier getestet.

Beschafft wurden die Flugzeuge zum Teil vom israelischen Geheimdienst Mossad. Die Dokumentation erzählt die spannende Geschichte von Area 51, einem Ort, dessen Existenz lange geleugnet wurde. In der Wüste von Nevada liegt streng bewacht und abgeschirmt gegen die Öffentlichkeit Area 51. Der Sperrbezirk befindet sich im Besitz der US-Luftwaffe und existiert offiziell gar nicht.

Hochrangige Angehörige der US-Luftwaffe verweigern auch nach Ende des Kalten Krieges jede Auskunft und leugnen weiterhin seine Existenz. Einige Amerikaner glauben bis heute, dass in Area 51 außerirdische Raumschiffe erprobt werden. In Wahrheit ist Area 51 Basis für eine Geheimdienstoperation, die zur uneingeschränkten Dominanz der Amerikaner in den Luftkämpfen des Kalten Krieges führte, Ort eines bis 2006 geheim gehaltenen Trainingsprogramms der US-Air-Force mit sowjetischen Jagdflugzeugen.

Das Sperrgebiet entstand 1955 als abgeschirmter Erprobungsstandort für geheime Spionageflugzeuge. Später wurde mit sowjetischen MiGs trainiert, die der israelische Geheimdienst Mossad den Amerikanern zur Verfügung gestellt hatte. Als Gegenleistung erhielt Israel die F-4 E Phantom II. Es war der Beginn einer einzigartigen Kooperation. Bis heute erhielt Israel US-Hilfe im Wert von rund 100 Milliarden Dollar. Zeitzeugen schildern, mit welchen Methoden der Mossad sich als erster westlicher Geheimdienst eine MiG-21 verschaffte.

Der Mossad-Agent, der die Operation durchführte, kommt dabei selbst zu Wort. Auch die Flucht und der Seitenwechsel des Polen Franciszek Jarecki 1953, das Training der geheimen MiG-Staffel „Red Eagles“ sowie die Rettung des Generals Herbert J. „Hawk“ Carlisle werden in der Dokumentation thematisiert. Außerdem kommt die Arbeit der Dienststelle zur “Auswertung fremden Kriegsmaterials” zur Sprache.

Sie zeigt zum ersten Mal, was in der Wüste von Nevada wirklich passierte, und wie die Beute-Jets in das Sperrgebiet gelangten. Dokumentarfilmer Dirk Pohlmann gelang es, unbekannte Hintergründe und geheime Operationen aufzudecken. Er befragte Zeitzeugen, die bisher nicht vor die Kamera getreten waren. Sein Film zeigt zum Teil einzigartiges Filmmaterial. Sogar die Erprobung sowjetischer Flugzeuge ist im Original zu sehen.

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