Die Feuernacht – Die Südtirol-Bomben



In der sogenannten „Feuernacht“ vom 11. auf den 12. Juni 1961 sprengten Südtirol-Aktivisten 37 Strommasten. Es war der Auftakt zu einer mehrjährigen Attentatsserie, die bis zum Ende mehr als 20 Todesopfer fordern sollte.

Dutzende Südtiroler wurden verhaftet, in italienischen Gefängnissen gefoltert und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Noch heute dürfen in Abwesenheit verurteilte Tiroler nicht nach Italien einreisen. Tausende italienische Soldaten wurden nach Südtirol verlegt.

Es gab zwei UN-Resolutionen, Bundesheer an der Grenze zu Italien, ein blockierter EG-Beitritt, Morde und schließlich eine „Paketlösung“, die bis heute die Autonomie Südtirols regelt.

Ein halbes Jahrhundert danach sprechen Täter von damals in dem Film „Die Feuernacht – Österreich und die Südtirol-Bomben“ über ihre Motive, erklären italienische Carabinieri-Offiziere und Politiker, welchen Schock die Sprengstoffanschläge für Italien bedeuteten.

Außerdem geht der Film der Frage nach, was österreichische Politiker möglicherweise davon wussten und wie sie auf die „Kämpfer“ Einfluss nahmen.

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