Das Todeslabyrinth – Der Krieg im Schützengraben

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Fünfzehn Millionen Opfer soll der 1. Weltkrieg gefordert haben. Das furchtbare Gemetzel dauerte mehr als vier Jahre und änderte Europa für immer. Zwanzig Millionen Soldaten kämpften in einem Labyrinth aus Schützengräben, ein gigantisches Grabensystem, eine 24.000 Kilometer lange Kampfzone.

Das Leben in den Schützengräben war grausam: Die Soldaten mussten stundenlang im knietiefen Wasser zwischen Ratten und ständiger Angst vor Giftgasexplosionen verharren. Für unzählige Soldaten wurden sie zu Todesfallen, denn gegen Ende des Krieges setzten sich immer mehr neue Technologien durch: Panzer und Bomben aus der Luft machten den Soldaten in den Gräben das Leben zur Hölle. Am Rande der belgischen Stadt Ypern, auf den sogenannten „Flanders Fields- kam es zu Schlachten, die zu den grausamsten des Krieges gehörten. Hier starben über 100.000 Soldaten in den Schützengräben. Ein Ausgrabungsteam von Archäologen und Historikern hat sich nun vorgenommen, dieses unterirdische Schlachtfeld freizulegen.

Es ist eine gefährliche Spurensuche in der Vergangenheit, denn noch immer liegen im Untergrund Waffen und explosive Ladungen. Doch die Wissenschaftler zögern nicht, ihre Arbeit aufzunehmen, denn ein geplanter Autobahnbau wird demnächst die historische Stätte für immer zerstören. Sie versprechen sich von ihrer Arbeit neue Erkenntnisse über den Kriegsverlauf und die Bedingungen in den Schützengräben.Die SPIEGEL-TV-Dokumentation beobachtet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit und erläutert die Ergebnisse ihrer Arbeit. Reenactment-Szenen veranschaulichen auf eindrucksvolle Weise das Kampfgeschehen und das Leben der Soldaten in den Schützengräben.

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